Storys aus Ruhrgebiet

19.11.2017
Leseevent mit musikalischer Begleitung

Mit: Ingo Munz, Peter Zontkowski und Klaus Märkert Das Bild zeigt die Autoren Klaus Märkert, Peter Zontkowski und Ingo Munz bei einer gemeinsamen Lesung im ZEITMAULtheater Bochum. Das Bild zeigt den Autor Ingo Munz bei einer Lesung im ZEITMAULtheater Bochum. Das Bild zeigt Peter Zontkowski bei einem Auftritt im ZEITMAULtheater Bochum Das Bild zeigt den Autor Klaus Märkert bei einer Lesung im ZEITMAULtheater Bochum.
Ingo Munz liest aus seinem im September 2017 erschienenen Buch In der Niederlage liegt eine Würde, die dem Sieg kaum zusteht – Geschichten aus Ruhrgebiet. 17 verschiedenartige Stücke Literatur, verknüpft mit 17 Ausflugszielen der unkonventionellen Art.
Peter Zontkowski liest aus seinem reichen Fundus an humorvoll-melancholischen Ruhrgebiets-Storys und sorgt zudem für die musikalische Begleitung. Kurzgeschichten aus dem Mikrokosmos Kneipe, aus nach Essen riechenden Treppenhäusern und über das Treiben an den Straßenecken sind Peter Zontkowskis Metier. Der 63-jährige gebürtige Langendreerer moderiert eine eigene monatliche Radiosendung im Herner Bürgerfunk und spielt Gitarre. In mehreren Anthologien sind seine Texte veröffentlicht worden.
Klaus Märkert (Bochum) präsentiert Auszüge aus seinem im Juli 2017 erschienenen autobiografischen Roman Wie wir leuchten im Dunkeln geben wir so verdammt gute Ziele ab. Der Roman skizziert ein Ruhrgebietsleben fernab verklärt-romantischer Bergarbeiteridylle, Klaus Märkert erzählt dabei vom Kindsein in den 60er Jahren, von der Liebe und vom Tod, vor allem vom Tod, lakonisch, mit viel Sprachwitz und einem Gespür für das Ungewöhnliche im Alltäglichen.

Bettina van Haaren, PD Dr. Annette Sell, Prof. Dr. Andris Breitling

14.10.2017
Philosophische Gespräche. Vom Selbst zum Selfie.

Mit: Bettina van Haaren (Malerin, Zeichnerin, Grafikerin und Professorin an der TU Dortmund) und Prof. Dr. Andris Breitling (Philosoph und Professor an der Hochschule Niederrhein)
Moderation: PD Dr. Annette Sell (Philosophin und Professorin der der Ruhr-Universität Bochum) Im "Philosophischen Gespräch": PD Dr. Annette Sell, Prof. Dr. Andris Breitling, Bettina van Haaren (ZEITMAULtheater Bochum). Besichtigung von Werken der Künstlerin Bettina van Haaren im Rahmen der Philosophischen Gespräche im ZEITMAULtheater Bochum
Fast jeder macht es: das Selfie. Das Bild von sich selbst, manchmal vor spektakulärem Hintergrund, das zumeist mit einem Smartphone erstellt und häufig in sozialen Netzwerken verbreitet wird. Ein Mensch (oder auch Tier (!)) setzt sich mit diesem Selbstporträt – zumeist unbewusst – in ein Verhältnis zu sich selbst. Wie verhält sich die neue Kultur der digitalen Selbstdarstellung zu anderen Formen der Auseinandersetzung mit dem eigenen Selbst? Den Weg vom Selbst zum Selfie wollen wir in einem Gespräch und vor dem Hintergrund zweier Vorträge gemeinsam reflektieren.
Andris Breitling wendet sich aus philosophischer Perspektive dem Thema Selbst und Abbild des Selbst zu. Bettina van Haaren stellt sich anhand ihrer Arbeiten, von denen sie eine Auswahl im Original zeigen wird und deren Gegenstand häufig sie selbst ist, der Frage nach dem Selbst. Annette Sell begleitet moderierend die Veranstaltung.

Olga Tokarczuk

13.11.2016 Das Bild zeigt einen Ausschnitt des Gastspiels von Olga Tokarczuk im ZEITMAULtheater Bochum. Seit dem Erscheinen ihres Prosaerstlings Reise der Buchmenschen im Jahre 1993 und dem 1996 herausgegebenen Roman „Ur und andere Zeiten“ gehört Olga Tokarczuk (geb. 1962) zu den produktivsten, meistgelesenen, gefeierten und auch kontroversen polnischen Autoren der Nachwendegeneration. Tokarczuks Werk zeichnet sich durch eine große formelle Spannweite aus, sie schreibt Romane, Erzählungen, Essays, Kritiken und Feuilletons sowie Drehbücher. Ihre vielschichtigen und komplexen Romane, z.B. Taghaus, Nachthaus oder Unrast, werden sowohl von der Kritik als auch von einem breiten Publikum geschätzt, mit prominenten Literaturpreisen ausgezeichnet und erfreuen sich eines internationalen Erfolgs, auch in Deutschland. Olga Tokarczuk unternimmt in ihren Romanen und Erzählungen immer wieder Grenzgänge in Zeit und Raum. Sie erkundet die Welt des deutschen Bürgertums im Breslau der Vorkriegszeit, die schlesische Provinz des polnisch-tschechischen Grenzlands oder das polnisch-slawisch-jüdisch-osmanische Kulturgemisch in den südöstlichen Teilen der polnisch-litauischen Doppelmonarchie. Olga Tokarczuks Figuren sind meist unbehaust, rastlos, auf der Suche. Auch ihr Erzählstil ist fragmentarisch, ihre Romane bestehen oft aus kurzen Texten ‒ Bruchstücken, aus denen der Leser ein Gesamtbild zusammenfügen muss. Über ihr Schreiben hinaus ist Olga Tokarczuk eine engagierte Intellektuelle, die in polnischen Debatten dezidiert Stellung bezieht. Auch hier setzt sie sich für Offenheit ein, stellt das stereotype Bild der auf Patriotismus, ethnischer Homogenität und katholischem Glauben beruhenden Kultur infrage. Dafür wurde sie von der gegenwärtigen polnischen Regierung für die staatlichen Kulturinstitutionen zur Persona non grata erklärt.

Sandra da Vina, Oli Hibring

16.06.2016 Kultur vor dem Spiel Mit: Sandra da Vina, Maria Wolf, Frank Goosen, Oli Hilbring

Manuel Harder

14./15.05.2016
Die Anmaßung
Manuel Harder - Die Anmaßung - Zeitmaul Bochum
Die Anmaßung ist ein Theatertext über die Trennung, das Weg-Gehen, den Abschied. Es geht um das Verlassen und das Verlassen-Werden. Wenn auf einmal nichts mehr so ist, wie es mal gedacht war. Weil plötzlich ein Mensch eine Entscheidung fällt. Weil plötzlich ein Mensch die Anmaßung besitzt, eine persönliche Beziehung abzubrechen, zu beenden. Und wenn der Grund hierfür auch noch die Kunst ist.“ (Carsten Brandau)
Carsten Brandau hat Die Anmaßung explizit für den Schauspieler Manuel Harder geschrieben. Es braucht dafür, laut Regieanweisung, „mindestens einen Manuel Harder“. Das Spiel mit den biografischen Details aus dem realen Leben des Schauspielers ist anmaßend, aber auch die Voraussetzung dafür, dass dieser „Ritt“ an der Grenze zwischen Spiel und Echtem, zwischen Scheitern und Gelingen, zwischen Leben und Bühne so stattfinden kann. Manuel Harder lädt ein und spielt – mit sich in seinem Theater. Ist das anmaßend? Ist er wirklich er? Wer ergreift Besitz von demjenigen, der da spricht und angeblich sein Leben ändert? Die Anmaßung wurde am 21.01.16 im Schauspiel Stuttgart uraufgeführt.

Rafael Cortez/Yota Baron

06.02.2016
Flamenco-Konzert

Rafael Cortés (Gitarre) und Yota Baron (Gesang) Im Flamenco mit seiner Vielzahl an Rhythmen spiegeln sich die Einflüsse der unterschiedlichen Zivilisationen und Kulturen, die Andalusien im Laufe der Jahrhunderte geprägt haben. Rafael Cortés ist ein weit über die Landesgrenzen hinaus bekannter Ausnahmegitarrist, der aus den unterschiedlichsten traditionellen Rhythmen durch Einflüssen aus Klassik, Latin, Jazz, Blues und weiteren modernen Musikrichtungen seinen ganz eigenen unverkennbaren Stil geschaffen hat, jedoch immer wieder mit Innovationen überrascht. Sein Spiel und seine Musik sind vielschichtig, reich an Nuancierungen, mit einer großen Vorliebe für ausgefeilte Arrangements und rasante Läufe, bei denen er Paco de Lucía in seiner technischen Perfektion in nichts nachsteht. Mal kraftvoll, enthusiastisch, dann wieder getragen, poetisch, gefühlvoll lotet er an einem Abend das gesamte emotionale Spektrum aus. Begleitet wird er dabei von der Flamenco-Sängerin Yota Baron aus Athen, deren sinnlicher und ausdrucksstarker Gesang den „Aficionados“ (Flamenco-Liebhabern) der Region spätestens nach den Konzerten des letzten Jahres ein Begriff sein sollte.

Wolves Scream_This Heals Nothing_ZAF

10.02.2018
KONZERT
Wolves Scream – Krawumms aus Namur (BE)
This Heals Nothing – Krakeelo aus Bochum
ZAF – Flurmel aus Bochum

Ankündigung des Konzerts von Wolves Scream und weiteren Bands im ZEITMAUL-Theater Bochum

This Heals Nothing ist eine deutsche Post-Hardcore Band aus Bochum in Nordrhein-Westfalen. Gegründet wurde die Band im Jahr 2015. Sänger Paul Boos hatte zuvor an Songs gearbeitet, durch die Einbindung der anderen vier Musiker wurde aus dem Ein-Mann-Projekt ein kompositorisch ausbalanciertes Team. Seit Mitte des Gründungsjahres arbeitete die Band an ihrer Debüt-EP, TO DIE UPON THE HAND I LOVE, welche im Juni 2016 erschien. Musik: Die Kompositionen werden meist auf Themen von Gitarre und Gesang errichtet, wobei die Wechselwirkung von Freiheit bezüglich der Songstruktur und die gezielte Wiederkehr bestimmter thematischer Elemente eine wichtige Rolle spielen. Die Texte haben einen kathartischen Hintergrund und setzen sich mit der Wertschätzung von persönlicher Reflexion und Selbstüberwindung auseinander.

ZAF
Wir sind die fröhliche Tanzkapelle aus dem Herzen des Ruhrgebiets. Patriotismus ist derzeit ja wieder schwer in Mode, deshalb beziehen wir uns mit unserem Namen auf die Püttvergangenheit unserer Heimatstadt sowie auf den abgebrannten Club in Langendreer. Beides Dinge, die wir nie erlebt haben, aber das bedeutet Patriotismus heutzutage wohl. Ob impressionismusverwandte Darstellung des Augenblicks oder den Prinzipien der Romantik folgende Beschreibung der Sehsucht, ZaF kann das. Zwei Musiker plus ein Bassist und ein Aldi-Keyboard, das bis jetzt ungenutzt im Proberaum rumsteht, mehr braucht es nicht, um euch in die Abgründe einer Existenz vorstoßen zu lassen, über die sich eigentlich keiner von uns dreien ein Urteil anmaßen dürfte. Effektverseuchte Gitarren, unkreative Basslinien und ein unglaublich gut aussehender Drummer erwarten eure Begutachtung.

 

Ursula Sporleder, Markus Kiefer

10.11.2017
Alte Menschen, neue Liebe – Lesung
Das Bild zeigt die Autorin Ursula Sporleder und den Schauspieler Markus Kiefer bei der Lesung "Alte Menschen, neue Liebe" im ZEITMAULtheater Bochum. Ein Roman, zwei Seiten: Die Frau erzählt ihre Version, der Mann seine. Dabei werden aus den verschiedenen Wahrnehmungen des Geschehens unterschiedliche Geschichten. Eine Frau und ein Mann beschließen, ihr Leben zu ändern. Radikal. Raus mit den Altlasten! In Zukunft nur noch mit leichtem Gepäck durchs Leben! Beide sind jenseits der Sechzig, beide sind solo. Aber noch kennen sie einander nicht. Sie wohnen an verschiedenen Orte und lernen sich erst durch eine Kontaktanzeige kennen. Sie verlieben sich. Es gibt so vieles, was sie verbindet, z.B., dass sie beide schreiben. Doch ihnen kommen auch Zweifel. Es gibt da Einiges, das nicht so richtig passt z.B. das unterschiedliche Umfeld. Kann das gut gehen? In diesem Alter? Mit diesem Freiheitsdrang? Bei dieser örtlichen Entfernung? Es bleibt spannend! Die Romanteile wurden unabhängig von der Kenntnis der/des Anderen geschrieben. Es lesen: die Autorin Ursula Sporleder und der Schauspieler Markus Kiefer.

AEON TEMPLE/WUCAN/ASHBY

18.11.2016
AEON TEMPLE/WUCAN/ASHBY – RELEASESHOW

AEON TEMPLE

WUCAN ASHBY

When Farah cries / Wenn Farah weint

08.10.2016 Das Bild zeigt ein Plakat zur Aufführung des Stückes "Wenn Farah weint" (ZEITMAULtheater Bochum).

Frank Goosen

16.06.2016
Kultur vor dem Spiel

24.03.2016
Förster, mein Förster
(Vorpremiere)

Hypocrite Gun Show

20.05.2016 Konzert