Das Lachen der Agonia

Über das Stück

In dem Theatermonolog „Das Lachen der Agonia“ erzählt ein alter Mann, wie nach und nach seinen Körper die Geschichte verlassen hat. Jeden Kräfteschwund seines alternden Körpers verbindet er mit dem Verlust eines bestimmten Abschnitts der Geschichte. So waren es etwa die alten Römer, die aus seinen Gelenken verschwanden, wonach diese steif wurden. So war es Jesus Christus, der von dem Kreuz in seinem Rücken hinabstieg, wodurch der Rücken krumm wurde. Es ist nicht das Vergessen, das alt und schwach werden lässt, es ist das Verlassen. In poetischen und oft witzigen Bildern zählt der alte Mann all die Abzüge der Geschichte von seinem Körper auf, und wird dabei vom Lachen seiner Frau Agonia begleitet. Ist das alles nur ein Witz? Die beste und einzige Art Abschied zu nehmen?

Szenische Lesung mit Markus Kiefer
Text: Witek Danielczok

Uraufführung 18.03.2017, ZEITMAULtheater