DIE ERSCHÖPFUNG DER WELT

Ankündigung Gastspiel des Theaters Melone im ZEITMAUL-Theater Bochum
Eine moderne Faustfigur verzweifelt am Arbeitsplatz: ihrem Schreibtisch. Sie will schreiben, aber wohin ist der Anfang verschwunden? Was ist der Anfang? Wo ist die verdammte Wahrheit? Gefangen im eigenen Gedankenkarussell dreht sie sich unaufhörlich im Kreis, bis sich ihre Gedanken schließlich personifizieren! Da erscheint Egon in knalligen Jeans und lenkt ab, laut, sehr laut sogar und mit schlechtem Humor obendrein. Nun schneit auch Gisela herein und gibt wortstark ihre Standpunkte preis. Wohin ist der Anfang nur verschwunden?

HIERKÖNNTEMEIN NAMESTEHEN (österreichische Poetry-Slam-Meisterin) schafft in ihrer Erschöpfung der Welt ein herrlich aberwitziges Zeitgeist-Theater und erzeugt – nicht zuletzt geprägt von der Schreibwelt der Slam-Poesie – ein absurdes, humorvolles Theater mit überraschenden Wendungen, welches letztlich genau im Hier und Jetzt spielt.

Im Dezember 2020, mitten im harten Kulturlockdown, erteilte Florian Hackspiel einen Stückauftrag an Hierkönntemein Namestehen. Noch war nicht klar, wann Theater wieder stattfinden kann, doch es war klar, es wird eines Tages wieder live gespielt werden. Und diese glücklichen Tage, liebes Publikum, sind heute!

Internationale Koproduktion Theater Melone Innsbruck & Zeitmaultheater Bochum
Mit: Johanna Martin, Linda Prinz, Helge Salnikau, Anne Clausen
Text: Hierkönntemein Namestehen
Ausstattung: Thomas K Mörschbacher
Regie: Florian Hackspiel